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Seit etwa 2009 ist in den ostdeutschen Grenzregionen ein Anstieg des Missbrauchsvon Methamphetamin zu beobachten. Um mehr über die Konsumentinnen und Konsumenten zu erfahren, hatte das Bundesministerium für Gesundheit eine qualitative Studie zum Missbrauch von Amphetaminen und Methamphetamin in Deutschland in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) an der Universität Hamburg liegen nun vor. Die Konsumenten werden in 7 Gruppen eingeteilt:

  • Einnahme im Freizeitbereich,
  • im schulischen Bereich,
  • im Ausbildungs- oder beruflichen Kontext,
  • in der schwulen „Party-Szene“,
  • bei psychischer Komorbidität,
  • Konsumenten mit Kindern &
  • Konsumenten mit besonders riskanten Konsumgewohnheiten.

Die Bundesdrogenbeauftragte, Marlene Mortler, schreibt in einer Pressemeldung vom 10. März 2014 zu den Auswirkungen der Studie auf die Drogenarbeit: „Die unterschiedlichen Konsumbiographien, -motive und -muster für den Missbrauch von Amphetaminen und Methamphetamin machen deutlich, dass die Prävention des Missbrauchs dieser Substanzen eine große Herausforderung ist. Wir brauchen vielfältige, zielgruppenspezifische Maßnahmen, um den einzelnen Gruppen gerecht werden zu können.“

Weitere Informationen zur Studie finden Sie in der beigefügten PDF-Datei (Crystal-Meth-Bericht).

Eine Kurzinformation zum Thema „Crystal Meth“ finden Sie auf unserer Internetseite unter https://suchtvorbeugung-waf.de/?page_id=226