9. Kongress für gemeindeorientierte Suchttherapie 20. bis 22. März 2019 in Bielefeld

Im Mittelpunkt des neunten Kongresses für gemeindeorientierte Suchttherapie steht die Frage, wo in der Suchtarbeit der Krankheitsbegriff hilft und wo er der professionellen Sucht- und Drogenhilfe eher im Wege steht.
Fragt man Betroffene, die formal die Kriterien einer Suchterkrankung erfüllen, betrachten sich viele als nicht krank. Sie räumen durchaus Probleme ein, wollen ihr Verhalten auch teilweise verändern und dafür Hilfe annehmen, aber krank – im Definitionssinn – fühlen sie sich nicht.
Und auch in anderen Kulturräumen, in denen Rauschmittel in geeigneter Dosis sehr wirksame, legale Therapeutika sein können, wird der Suchtbegriff deutlich anderes interpretiert.

Im Rahmen des dreitägigen Kongresses werden Referentinnen und Referenten verschiedenste Themen wie „Medizinisches Cannabis für Menschen mit psychischen Störungen“, „Sind Straftaten unter Substanzeinfluss als Ausdruck krankhaften Verhaltens eher entschuldbar als Taten in nüchternem Zustand?“, „Ist Ko-Abhängigkeit eine Krankheit?“ etc. aufgreifen und zur Diskussion stellen.

Programm und Anmeldung finden Sie hier:

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