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Nach wie vor zeigt sich keine Entspannung bezüglich der „Corona Krise“. Es ist damit zu rechnen, dass bis Ende des Schuljahres 2019/20 und darüber hinaus kein normaler Schulbetrieb möglich ist. Diese Situation hat natürlich deutliche  Auswirkungen auf die schulische Suchtprävention, besonders dann, wenn bis zum Zeitraum X (der Normalisierung)  keine schulfremden Personen mehr die Schulen betreten dürfen und somit  schulexternen Angebote (wie z.B. unsere Lesereise mit dem ExUser Timo Schüsseler) nicht mehr wahrgenommen werden dürfen.

Dies kann und darf aber nicht bedeuten, dass die (schulische) Suchtprävention bis zur Abschaffung aller Beschränkungen  „eingemottet“ wird. Die Fachstelle für Suchtvorbeugung beschäftigt sich auch in diesen schwierigen Zeiten mit Möglichkeiten, wie die Botschaften der Suchtvorbeugung an die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen weiter vermittelt werden kann. Diesbezüglich steht die Fachstelle mit vielen Kolleginnen und Kollegen der Suchtvorbeugung und der Koordination der Suchtprophylaxe in NRW, dem Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum (ginko) in Mülheim a.d.Ruhr, im regelmäßigen Austausch.

Für die Prävention im Schulbereich hat das ginko für das HOMESCHOOLING mit der App Biparcours der NRW Bildungspartner das Parcours Angebot „Check !T-Home“ entwickelt, das von Lehrkräften genutzt werden kann, um mit Schülerinnen und Schülern virtuell Themen wie Risikokompetenz, Substanzkonsum, Drogenhilfe etc. informativ und spielerisch näher zu bringen. Die App darf aus rechtlichen Gründen allerdings nur im Bereich Schule angewendet werden. Interessierte Lehrkräfte aus dem Kreis Warendorf können sich per Email gesch@drobs-online.de an die Fachstelle für Suchtvorbeugung wenden und erhalten dann den entsprechenden QR-Code zum kostenlosen Download der App Biparcours.

Zusätzlich finden sich auf der Internetseite des ginko einfache Apps, die ebenfalls kostenlos genutzt und in die Wissensvermittlung eingebaut werden können https://www.ginko-stiftung.de/landeskoordination/Apps.aspx . Sie sind als Quiz abgelegt und thematisieren die Einstellung zu und den Konsum von Tabak („Tabak-Talk“), Alkohol („WhatsAlk“) und Medien („Whats on“). Diese Module ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen spielerischen Lerneinstieg, regen zur Reflexion des eigenen Verhaltens an und unterstützen bei der Entwicklung einer kritischen Haltung zu Suchtmitteln. Anregungen für die Nutzung der drei Apps bietet ein umfangreiches Handout, das als PDF zur Verfügung steht.

Multiplikatoren können sich jederzeit an die Fachstelle wenden – am besten natürlich per E-Mail.

Auch die Jugendberatung läuft weiter und zwar telefonisch unter 02382 / 918690 oder per Online-Beratung unter gesch@drobs-online.de .